Reisevorbereitungen

Bald ist es soweit und unsere 4 bis 6 monatige Reise wird beginnen.

Die Reise geht durch Spanien und Portugal. Wir (mein Mann, mein knapp 5 jähriger Sohn, meine knapp 2 jährige Tochter und ich) werden ab Anfang März zu viert in unserem alten VW-Feuerwehr-Bus wohnen.

Die Challenges bisher: Alltag schaffen mit zwei Kindern und zwei berufstätigen Eltern, sowie Reise planen, Übergabe der Wohnräume planen, Finanzen im Überblick behalten und das wichtigste: der Bus Umbau!

Olli, mein Mann ist passionierter Bastler, Erschaffer, Bauer und Kreativer Entdecker, daher liegt es nahe dass er alles an dem Bus selber macht.

Unsere Gespräche zur Zeit handeln ausschliesslich rund um den Bus und die Reise. Was gerade klappt und was gerade schief läuft. Ebenso die Finanzen. Wir haben uns verrechnet und arbeiten daher zur Zeit beide auf Hochtouren damit die Reise klappen kann.

Um genau zu sagen sind es noch 35 Tage, dann überreichen wir unsere Hausschlüssel und fahren los.

Wir gehen zur Zeit durch viele Hochs und viele Tiefs, manchmal ersehne ich mir etwas Langeweile, jedoch hält dieses Gefühl Positiverweise nicht lange an 😉

Dieses Wochenende ist die Isolierung dran. Mein Bruder hilft mit und die beiden stehen schon seit zwei Tagen am Isolieren Plus der Vorarbeit von Olli die letzten Tage,alles „raus zu reissen“ viele Schläuche der Feuerwehr kommen zum Vorschein.

Isolierungsarbeiten
der Boden ist am Entstehen
Bett hinten
Bett vorne

Immer wieder kommt bei mir der Gedanke: warum machen wir eigentlich das Ganze? Warum tun wir uns das an? Weil wir im Herzen Reisende sind, weil wir Entdecker und Abenteurer sind und neue Perspektiven sowie Sichtweisen sehen durch das Treffen unterschiedlichster Nationalitäten, Lebensweisen sowie Lebewesen 😉

Und ein ganz wichtiger Punkt: wir wollen an nichts anhaften (so wenig wie möglich) wir wollen reduzieren und mit weniger glücklicher sein. Die wirklich wichtigen Dinge im Leben mehr wertschätzen: das Miteinander, den Strapazen des Lebens mit Ruhe und Gelassenheit begegnen. Uns den Konflikten auf engem Raum stellen, auf Reisen mit kleinen Kindern. Die Natur geniessen, die Sonne, die Wärme, die Herzlichkeit Spaniens und Portugals leben. Vielleicht auch noch Italien, Kroatien, Griechenland, wer weiß….!?

Trotz allem wissen wir dass 4 Individuen reisen und sollte es einem gar nicht gefallen, haben wir einen Plan B. Druck erzeugt Gegendruck, Kinder sind grosse Lehrmeister uns darin zu spiegeln, daher werden wir stets wissen wann wir neue Wege einschlagen bzw. die Rückreise antreten sollten.

Auch darüber wird reflektiert.

Ebenso wie: was ist wenn jemand sehr krank wird: wie viel Budget ist da um vielleicht eine Zeit eine Unterkunft zu buchen.

29.01.

Ich bereite mich gerade für das Unterrichten heute vor.

Das heisst: ich praktiziere selbst Yoga für mich, starte mit einer Meditation und aus diesen beiden Komponenten entsteht ein Stundenbild, ein Fokus, ein roter Faden. Meine Gedanken kreisen wieder um die Reise. Ich freue mich schon sehr. Der Winter war für mich dieses Jahr sehr lang und hart, ich habe das Licht vermisst. Die Sonne scheint gerade etwas durch die Wolken und küsst die Baumkronen, sofort merke ich wie es mir etwas besser geht.

Was mir weiterhin Gedanken macht ist die Schlaf-Situation im Bus. Vielleicht doch noch an ein Hochdach versuchen heran zu kommen? Eines herbei wünschen, welches wir uns leisten können!?

Vorzelt statt Hochdach

02.03.

Abreisetag!

In der Früh war die Schlüsselübergabe, wir haben alles geschafft. Ein Zimmer vollständig zu räumen, einige Schränke zu leeren und alles für unsere Gäste, die unser Haus in den kommenden Monaten bewohnen werden, vorzubereiten.

Olli’s Mutter ist bereits seit einer Woche hier um uns zu helfen. Ohne ihrer Hilfe hätten wir es nicht geschafft, sie hat uns viel die Kinder abgenommen damit wir fertig werden konnten. Ich habe noch bis zum Abreisetag gearbeitet und wir alle waren schon sehr am Limit.

Da wir mit den kleinen Kindern in unserem selbst ausgebauten VW Bus wärmetechnisch für eine Reise von Wien bis Spanien nicht ausgerüstet sind, fährt mein Mann die Strecke bis Südspanien und ich fliege mit meiner Mutter und den beiden Kindern mit dem Flugzeug.

Abfahrt

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